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Geändert am: 23.01.2026 22:23:50

US-Börsen zum Handelsende uneins -- ATX schließt leichter -- DAX schlussendlich höher -- Asiens Börsen gehen fester ins Wochenende

AUSTRIA

Die Wiener Börse zeigte sich am Freitag nach Rekordwerten am Vortag schwächer.

Nach einem kaum veränderten Start fiel der ATX im weiteren Verlauf in die Verlustzone und ging letztlich 0,46 Prozent schwächer bei 5.519,17 Punkten ins Wochenende.

Die geopolitischen Themen Grönland und US-Zölle blieben trotz leichter Entspannung präsent. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos rief IWF-Chefin Kristalina Georgiewa zu verstärkten globalen Wachstumsanstrengungen auf. Der Internationale Währungsfonds habe zwar seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von 3,1 auf 3,3 Prozent hochgeschraubt. Doch wenn diese Aufwärtskorrektur nun als "schöne Geschichte" gefeiert werde, müsse sie antworten: "Schön, aber nicht genug." Es gelte, sich nicht in Selbstzufriedenheit zurückzulehnen: "Das Wachstum ist nicht stark genug", betonte sie auf dem Forum. Dies gelte auch angesichts der zum Teil hohen Verschuldung vieler Staaten, die ihnen wie ein Mühlstein um den Hals hänge.

Am Vormittag rückten Konjunkturdaten in den Mittelpunkt. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex verharrte nach einer ersten Schätzung im Jänner in der Eurozone auf 51,5 Punkten. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg auf 51,9 Punkte erwartet. Während sich die Stimmung in den Industriebetrieben verbesserte, hat sie sich im Bereich Dienstleistungen überraschend eingetrübt.

In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Eurozone, verbesserte sich hingegen die Stimmung sowohl im Dienstleistungssektor als auch in der Industrie. In Frankreich hat sich wiederum die Stimmung im Bereich Dienstleistungen überraschend und deutlich verschlechtert. Der Indikator fiel zudem unter die Expansionsschwelle. Der Stimmungsindikator für die Industriebetriebe konnte hingegen überraschend zulegen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt legte am Freitag vorsichtig zu.

So hatte der DAX die Sitzung vor dem Wochenende mit einem kleinen Minus eröffnet und pendelte auch anschließend in einer engeren Range um die Nulllinie. Am Abend schloss er mit einem kleinen Zuwachs von 0,18 Prozent bei 24.900,71 Stellen.

Nach der Stabilisierung am Vortag bewegte sich der deutsche Leitindex am Freitag nur wenig. "Die Details zum Grönland-Deal sind an der Börse gut angekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Am Donnerstag hätten die Anleger wieder "im großen Stil gekauft" - mit dem höchsten Handelsumsatz in den 40 DAX-Werten in diesem Jahr. Nun agierten sie vor dem Wochenende wieder zurückhaltender.

Die Europäische Kommission will derweil verhindern, dass am 7. Februar eine Reihe von Importzöllen auf US-Waren in Kraft treten, nachdem sich die transatlantischen Spannungen zuletzt entspannt haben. Ein Sprecher der Kommission sagte am Freitag vor Journalisten, dass in Kürze ein Gesetzesvorschlag vorlegt werde, mit dem die derzeit gültige Aussetzung von Zöllen verlängert wird.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag ohne gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und gab zum Handelsschuss um 0,58 Prozent auf 49.098,71 Zähler nach.
Der NASDAQ Composite verbrachte nach leicht negativem Handelsstart den Rest der Sitzung um Plus und legte um 0,28 Prozent auf 23.501,24 Punkte zu.

Nach zweitägiger Erholung hat sich am US-Aktienmarkt am Freitag keine einheitliche Tendenz ausgebildet. Standardwerte gaben nach, im Tech-Sektor war die Stimmung etwas besser.

Geprägt war die turbulente Handelswoche von geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wie dem vorerst entschärften Konflikt um Grönland und den zurückgenommenen Strafzolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Länder. Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich im Januar stärker auf als erwartet, wie am Freitag eine zweite Schätzung des von der Universität Michigan erhobenes Konsumklimas zeigte.

ASIEN

Vor dem Wochenende legten die wichtigsten asiatischen Indizes zu.

In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,29 Prozent auf 53.846,87 Indexpunkte.

Auf dem chinesischen Festland war ebenso eine positive Tendenz zu erkennen: Der Shanghai Composite notierte schlussendlich 0,33 Prozent höher bei 4.136,16 Einheiten.

Aufwärts ging es unterdessen auch in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich schließlich 0,45 Prozent fester bei 26.749,51 Stellen.

Mit einer leicht positiven Tendenz zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenausklang. Die Bank of Japan (BoJ) bestätigte wie erwartet den Leitzins bei 0,75 Prozent. Die Zentralbank hob die Zinsen im Dezember auf dieses Niveau - den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten - an. Die erste BoJ-Sitzung in diesem Jahr fand vor dem Hintergrund von Turbulenzen am Anleihemarkt, Sorgen um die Regierungspolitik und einem volatilen Yen statt. In ihrem vierteljährlichen Ausblick hielt die BoJ an der Einschätzung fest, dass die zugrunde liegende Inflation - die volatile und vorübergehende Faktoren ausklammert - in naher Zukunft ihr Ziel von 2 Prozent erreichen wird.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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