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Geändert am: 27.01.2026 22:23:35

ATX geht fester in den Feierabend -- DAX schlussendlich wenig bewegt -- US-Börsen schließen mit unterschiedlichen Vorzeichen -- Asiens Börsen schlussendlich in Grün

AUSTRIA

Die Wiener Börse legte am Dienstag zu.

So eröffnete der ATX freundlich und blieb auch anschließend auf grünem Terrain. Letztlich ging er mit einem Plus von 1,71 Prozent bei 5.619,76 Punkten aus dem Handel.

Antrieb bekam der ATX einmal mehr von den schwer gewichteten Bankwerten, die europaweit gefragt waren. Die Analysten der Barclays verwiesen auf ein starkes Investoreninteresse an CEE-orientierten Banken - sowohl in Europa als auch in den USA. Osteuropa werde von vielen Investoren wegen überlegener Wachstumsaussichten, indirektem Rückenwind durch deutsche Konjunkturpakete sowie Hoffnungen auf Frieden und einen Wiederaufbau in der Ukraine als "must-own" im Portfolio angesehen.

Die Blicke sind bereits auf die am Mittwoch anstehende geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed gerichtet. "Dabei geht es nicht nur um die Zinsentscheidung selbst, sondern um die Aussagen von Fed-Chef Powell und die Frage, ob US-Präsident Trump zeitgleich die Nominierung für den Chefposten bekanntgeben wird", erklärten die Experten der Helaba. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank werde wohl wieder stärker zum Thema werden.

Für wenig Verunsicherung sorgte inzwischen, dass US-Präsident Donald Trump eine Erhöhung der Zölle auf Importe Südkoreas von 15 auf 25 Prozent angekündigt hatte und dem Verbündeten vorwarf, einen Handelspakt nicht einzuhalten.

Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage weitgehend ruhig. Die Österreichische Post AG veräußert ihre Anteile am deutschen Pharmagroßhändler AEP.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger am Dienstag zurück.

Zwar startete der DAX höher, im weiteren Verlauf fiel er jedoch vorübergehend in die Verlustzone, bevor er sich wieder an die Nulllinie vorarbeitete. Er beendete die Sitzung wenig bewegt. Sein Schlussstand: 24.894,44 Punkte (-0,15%).

Der DAX tendierte am Dienstag seitwärts. Der Blick der Märkte richtet sich derzeit auf die US-Notenbank Fed, die heute ihre zweitägige geldpolitische Sitzung beginnt. Beobachter rechnen nicht damit, dass es zu weiteren Zinssenkungen kommt. Dennoch könnte das Treffen Impulse liefern, da möglicherweise erste Hinweise oder sogar eine Ankündigung zur künftigen Besetzung des Fed-Vorsitzes erfolgen könnten.

WALL STREET

Die US-Börsen wiesen am Dienstag unterschiedliche Vorzeichen aus.

Der Dow Jones beendete den Handelstag mit Abgaben und schloss 0,83 Prozent tiefer bei 49.003,04 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite fuhr unterdessen Gewinne ein und schloss mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 23.817,10 Zählern.

Die Stimmung an der Wall Street war damit dennoch besser als von etlichen Marktbeobachtern vorausgesagt.

"Diese Woche ist entscheidend für die kurzfristige Marktstimmung im weiteren Verlauf des Jahres 2026. Die Geschichte zeigt, dass ein starker Januar oft den Rahmen für den Rest des Jahres vorgibt, wobei die Anlegerpsychologie eine übergeordnete Rolle spielt", bemühte eChefmarktstratege Chris Brigati von SWBC die Geschichte. Im Haushaltsstreit um die Finanzierung der Heimatschutzbehörde (ICE) schickt US-Präsident Donald Trump nach den tödlichen Schüssen von ICE-Beamten seinen Grenzbeauftragten Tom Homan nach Minneapolis. Beobachter werten dieses Vorgehen als Versuch der Deeskalation und Aufarbeitung der Geschehnisse.

Am Dienstag begann die zweitägige Sitzung der US-Notenbank. Von der Fed wird keine Änderung des Leitzinses erwartet. Da sich die Amtszeit von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell dem Ende zuneigt, könnte er seine übliche rhetorische Zurückhaltung aufgeben. Insofern versprechen seine Kommentare am Mittwoch spannender zu werden als üblich.

ASIEN

Die Börsen in Asien weisen am Dienstag grüne Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,85 Prozent bei 53.333,54 Indexpunkte.

Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 0,18 Prozent auf 4.139,90 Einheiten.

In Hongkong legte der Hang Seng um 1,35 Prozent auf 27.126,95 Stellen zu.

Die positiven Vorgaben der Wall Street hatten auch in Asien das Sentiment verbessert. Weiter intakt sahen Händler den "Sell America"-Handel - den Abfluss von Anlagekapital aus den USA in andere Regionen. Davon dürften auch Börsen in Asien profitiert haben, hieß es. Zudem positionierten sich Teilnehmer für die anstehenden Geschäftszahlen wichtiger Unternehmen im US-Technologiesektor. So werden im Wochenverlauf unter anderem Microsoft, Meta, Texas Instruments und Apple Geschäftszahlen vorlegen - Anleger vergaben in Asien bereits Vorschusslorbeeren, denn der Sektor war gefragt in Asien.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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