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Geändert am: 30.01.2026 13:14:44

ATX und DAX freundlich -- Asiens Börsen schlussendlich in Rot

AUSTRIA

Die Wiener Börse zeigt sich am Freitag von ihrer freundlichen Seite.

So eröffnete der ATX mit einem Plus und bleibt auch anschließend auf grünem Terrain.

Geopolitische Themen sind weiterhin im Fokus der Aktienmärkte. So befindet sich eine US-Flugzeugträgergruppe auf dem Weg in den Iran. US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, einen Angriff der US-Armee auf den Iran vermeiden zu können. Abseits davon stehen zum Wochenausklang mehrere Bekanntgaben von Konjunkturdaten auf dem Programm.

Die moderate Konjunkturerholung in Österreich setzte sich im vierten Quartal 2025 fort. Gegenüber dem Vorquartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Wifo-Schnellschätzung um 0,2 Prozent, im Jahresabstand legte die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent zu. Für das Gesamtjahr 2025 ergebe dies auf Basis saison- und kalenderbereinigter Werte ein Wachstum von 0,6 Prozent, teilte das Institut mit.

Laut Statistik Austria gingen die heimischen Erzeugerpreise im produzierenden Bereich 2025 im Jahresschnitt um 0,8 Prozent zurück, nachdem 2024 ein Rückgang von im Schnitt 3,5 Prozent verzeichnet worden war. Ausschlaggebend waren die um 3,7 Prozent niedrigeren Preise im Bereich Energie.

Unternehmensseitig steht in Österreich die Raiffeisen Bank International (RBI) im Mittelpunkt. Laut vorläufigem Jahresergebnis 2025 stieg der Gewinn ohne Russland um 48 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt greifen vor dem Wochenende zu.

So startete der DAX mit einem Gewinn von 0,27 Prozent bei 24.376,15 Punkten und baut diesen im Anschluss noch aus.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag vom Kursrutsch am Vortag moderat erholt. Die nach US-Börsenschluss vom iPhone-Konzern Apple vorgelegten Quartalszahlen scheinen die Stimmung im Tech-Sektor zumindest nicht weiter zu trüben. Unternehmensseitig stehen Geschäftszahlen von adidas im Blick.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag uneins.

Der Dow Jones startete etwas tiefer und legte anschließend leicht zu. Im Verlauf schwankte er zwischen Gewinn- und Verlustzone und notierte letztlich 0,11 Prozent höher bei 49.071,56 Punkten.
Der NASDAQ Composite eröffnete ebenfalls etwas niedriger und fiel im Laufe des Tages etwas deutlicher zurück. Er beendete die Sitzung 0,72 Prozent im Minus bei 23.685,12 Zählern.

Nachdem die US-Notenbanksitzung am Vortag keine Impulse gesetzt hatte, rückte die laufende Berichtsperiode wieder in den Vordergrund. Die mit Spannung erwarteten Geschäftsausweise der US-Dickschiffe Meta Platforms, IBM und Microsoft lieferten aber kein einheitliches Bild.

Vor allem aber der Softwarekonzern Microsoft prägte am Donnerstag die US-Börsen angesichts einer Flut von Geschäftszahlen negativ. Die Standardwerte im Dow Jones entwickelten sich noch relativ robust, doch an der NASDAQ-Börse litt der Handel darunter, dass der Softwareriese mit nachlassendem Wachstum neue Sorgen rund um die KI-Investitionen schürte.

Mit den Geschäftszahlen des Technologiegiganten Apple wartet nach Börsenschluss schon der nächste Höhepunkt der Berichtsperiode. "Marktteilnehmer wollen heute von Apple und nächste Woche von Amazon und Alphabet wahrscheinlich deutlich mehr sehen, aber es gibt nichts, was mich veranlasste, meine bullische Einschätzung für Aktien zu überdenken", sagte Marktstratege Michael Brown von Pepperstone.

ASIEN

Die Börsen in Asien präsentierten sich am Freitag schwächer.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 0,10 Prozent bei 53.322,85 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite daneben bis Handelsende um 0,96 Prozent auf 4.117,95 Einheiten.

In Hongkong gab der Hang Seng um 2,08 Prozent auf 27.387,11 Zähler ab.

Angeführt von den Börsen in China und Australien haben die Indizes der Region am Freitag überwiegend mit Abgaben geschlossen. Angeführt wurden die Verluste vom Technologiesektor, der sich bereits in den USA mit dem Kurseinbruch von Microsoft schwach gezeigt hatte. Einige lokale Märkte blickten auf einen starken Januar zurück, dies habe zu Gewinnmitnahmen zum Monatsultimo eingeladen, hieß es. Dies gelte gerade vor dem hohen Schlagzeilenrisiko rund um den Iran am Wochenende.

Für Kaufzurückhaltung sorgten übergeordnet die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Es gebe Erwartungen eines US-Angriffs auf den Iran am Wochenende, mutmaßte IG-Analyst Chris Beauchamp. "Die Anzeichen deuteten darauf hin, dass die USA eine größere und längere Kampagne starten könnten, was unweigerlich die Befürchtung aufkommen lasse, dass Teheran Vergeltung üben werde", fügte der Chefmarktanalyst hinzu.

In Japan hatte sich die Inflation etwas abgekühlt, sie blieb aber im Kern über der Zielmarke der japanischen Notenbank. Die Verbraucherpreise aus dem Großraum Tokio sanken gleichwohl auf den niedrigsten Stand seit rund vier Jahren. Japans Industrieproduktion war derweil im Dezember den zweiten Monat in Folge gesunken und schloss das Jahr 2025 mit einer schwachen Tendenz ab. Analysten hatten zwar mit einem stärkeren Rückgang gerechnet, gleichwohl dämpften Inflations- und Industriedaten die kursierenden Zinserhöhungsspekulationen etwas.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
30.01.26 77 (Seventy-Seven) Bank Ltd / Quartalszahlen
30.01.26 Aadhar Housing Finance Ltd Registered Shs 144A Reg S / Quartalszahlen
30.01.26 ABHOTEL CO. LTD. Registered Shs / Quartalszahlen
30.01.26 ABM Knowledgeware Ltd / Quartalszahlen
30.01.26 Acom Co. Ltd. / Quartalszahlen
30.01.26 Ad-Manum Finance Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
30.01.26 Ador Multiproducts Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
30.01.26 Agri-Tech (India) Ltd / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
30.01.26 Wachstum in der Industrieherstellung
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30.01.26 Importpreisindex (Jahr)
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30.01.26 Bruttoinlandsprodukt (Jahr)
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