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Geändert am: 31.03.2026 22:02:00

Hoffnung auf Entspannung in Nahost: ATX legt letztlich zu -- DAX schließt im Plus -- Kräftiges Plus an den US-Börsen -- Börsen in Asien zum Handelsende mehrheitlich mit Verlusten

AUSTRIA

Am Wiener Aktienmarkt besserte sich die Stimmung am Dienstag im Handelsverlauf.

Der ATX startete tiefer in den zweiten Handelstag der Woche, konnte die Verlustzone im Verlauf aber verlassen und beendete die Sitzung 0,93 Prozent höher bei 5.343,25 Punkten.

In der Eurozone sind neue Inflationsdaten in den Mittelpunkt gerückt. Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone nämlich deutlich angezogen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 2,5 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte die Inflationsrate bei 1,9 Prozent gelegen. Volkswirte hatten allerdings im Schnitt einen noch etwas stärkeren Anstieg auf 2,6 Prozent erwartet. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.

Die Ökonomen der Commerzbank glauben aber nicht, dass mit den Daten die Wahrscheinlichkeit von gegensteuernden Zinserhöhungen gestiegen ist. Die Kerninflation ohne Energie, Nahrungs- und Genussmittel ist geringfügig sogar gesunken, so die Experten.

EZB-Chefin Christine Lagarde und andere Notenbanker der EZB haben zuletzt bekräftigt, dass sie vorerst die Folgen des Iran-Kriegs abwarten wollen. Die Währungshüter haben zugleich deutlich gemacht, dass sie notfalls handeln und gegensteuern würden. Seit Mitte 2025 steht der Leitzins unverändert bei 2,00 Prozent.

Natürlich sind die internationalen Blicke auch weiter auf den Nahen Osten gerichtet. Zur Vorsicht mahnen derzeit die möglichen Folgen eines längeren Konflikts im Iran und anhaltend hoher Ölpreise. "Mit dem starken Anstieg der Energiepreise wächst die Befürchtung, dass die Weltwirtschaft in eine stagflationäre Phase geraten könnte, also in eine Zeit schwachen Wachstums bei gleichzeitig hoher Inflation", gab Duncan Lamont, Leiter des Strategic Research bei der Fondsgesellschaft Schroders, zu bedenken. "Für den Aktienmarkt ist das im historischen Mittel das ungünstigste Szenario."

Auf Unternehmensseite wurde heute bekanntgegeben, dass der österreichische Energiekonzern OMV und sein arabischer Partner und Kernaktionär ADNOC ihre Milliardenfusion im Chemiebereich formell abgeschlossen haben.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verzeichnete am Dienstag Aufschläge.

Der DAX war mit einem minimalen Plus in den Handel eingestiegen. Im Verlauf baute er seine Gewinne letzlich aus und ging 0,52 Prozent fester bei 22.680,04 Punkten in den Feierabend.

Der deutsche Aktienmarkt setzte am Dienstag ungeachtet der anhaltenden Krise in Nahost seine Vortageserholung fort. Unterdessen hat der Iran einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen fortgesetzt. Zudem wurde vor der Küste von Dubai ein kuwaitischer Öltanker getroffen. Die Ölpreise - derzeit wichtigster Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger - zeigten sich stabil auf hohem Niveau.

Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone deutlich angezogen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 2,5 Prozent zu, verglichen mit plus 1,9 Prozent im Februar. Volkswirte hatten allerdings im Schnitt einen noch etwas stärkeren Anstieg auf 2,6 Prozent erwartet.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag deutlich stärker.

Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 2,49 Prozent bei 46.341,08 Punkten.
Der NASDAQ Composite legte daneben 2,83 Prozent auf 21.590,63 Zähler zu.

An der New Yorker Börse hellte sich die Stimmung am Dienstag spürbar auf. Grund dafür waren Berichte über eine mögliche Friedensinitiative durch US-Präsident Trump, der ein Ende des Krieges priorisieren soll. Auch aus Teheran kamen versöhnlichere Töne, als Präsident Peseschkian gegenüber der EU seine Gesprächsbereitschaft betonte. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack: Mit einem Monatsminus von knapp sechs Prozent verbuchte der Leitindex den heftigsten Einbruch seit der Inflationswelle im Herbst 2022. Während damals die Teuerungsrate das Hauptrisiko war, ist es derzeit die geopolitische Instabilität nach den Angriffen auf den Iran, die das Vertrauen der Anleger strapaziert.

ASIEN

An den Börsen in Asien waren am Dienstag mehrheitlich rote Vorzeichen zu sehen.

In Tokio verlor der Nikkei 225 am Dienstag 1,58 Prozent auf 51.063,72 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es in moderaterem Rahmen abwärts: Der Shanghai Composite verlor schlussendlich 0,80 Prozent und ging bei 3.891,86 Zählern in den Feierabend.

In Hongkong waren gegen den Trend Gewinne zu sehen: Im späten Verlauf schaffte es der Hang Seng ins Plus und ging 0,15 Prozent höher bei 24.788,14 Punkten in den Feierabend.

An den asiatischen Börsen herrschte im späten Dienstagshandel überwiegend Moll-Stimmung, da die Märkte vor ihrem schwersten Monatsrückgang seit dem Jahr 2022 standen. Belastet durch anhaltend hohe Ölpreise sowie eine Mischung aus Inflations- und Wachstumsängsten infolge des Iran-Kriegs, zeigten sich die Anleger tief verunsichert. Die Nachrichtenlage blieb dabei höchst widersprüchlich: Während Berichte des Wall Street Journal darauf hindeuten, dass Donald Trumpeine Beendigung der Militäroperationen anstrebt, droht er simultan mit der Zerstörung der iranischen Energieinfrastruktur. Laut Experten wie Joseph Capurso von der CBA könnte sich der Konflikt noch bis mindestens Juni hinziehen, was Investoren dazu veranlasst, risikoreiche Aktien im Zweifelsfall abzustoßen.

In Japan wurden die Verluste primär getrieben durch die Sorge vor steigenden Energiekosten und einer Knappheit bei petrochemischen Produkten. Obwohl die Teuerungsrate in Tokio im März mit 1,7 Prozent etwas moderater ausfiel als erwartet und die Arbeitslosenquote niedrig blieb, belasteten schwache Daten zur Industrieproduktion und sinkende Einzelhandelsumsätze insbesondere die Chip- und Schwerindustriewerte. Die chinesischen Märkte präsentieren sich hingegen etwas widerstandsfähiger und verzeichneten nur leichte Verluste, was vor allem an überraschend positiven Konjunkturdaten liegt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe kletterte im März auf 50,4 Punkte und beendete damit eine zweimonatige Phase der Kontraktion, während sich parallel dazu auch die Stimmung im Dienstleistungssektor im Rahmen der Prognosen aufhellte.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
31.03.26 374Water Inc Registered Shs / Quartalszahlen
31.03.26 3peak Incorporated Registered Shs -A- / Quartalszahlen
31.03.26 3U HOLDING AG / Quartalszahlen
31.03.26 60 Degrees Pharmaceuticals Inc Registered shs / Quartalszahlen
31.03.26 A G Barr PLC / Quartalszahlen
31.03.26 A Plus Asset Advisor Co., Ltd. Registered Shs / Hauptversammlung
31.03.26 A.F.Y.R.E.N. / Quartalszahlen
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Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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31.03.26 Tokyo Consumer Price Index (YoY)
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31.03.26 Private Sector Credit (YoY)
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31.03.26 Gross Domestic Product (YoY)
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31.03.26 Consumer Price Index (EU norm) (YoY)
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31.03.26 Industrieumsatz s.a. ( Monat )
31.03.26 M2 Geldmenge
31.03.26 Bruttoinlandsprodukt (QoQ)
31.03.26 Bruttoinlandsprodukt (YoY)
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31.03.26 Nominaler Haushaltssaldo
31.03.26 Saldozahlung USD
31.03.26 Industrial Production (YoY)
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31.03.26 Trade Balance (in Rands)
31.03.26 Gross Domestic Product (MoM)
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31.03.26 S&P/Case-Shiller Home Price Indices (YoY)
31.03.26 Housing Price Index (MoM)
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31.03.26 Fed-Mitglied Schmid spricht
31.03.26 Zinssatzentscheidung
31.03.26 Fed-Mitglied Barr spricht
31.03.26 Fed-Mitglied Barr spricht
31.03.26 API wöchentlicher Rohöllagerbestand
31.03.26 Fed-Mitglied Bowman spricht
31.03.26 Baubewilligungen (Monat)

Rohstoffe in diesem Artikel

Aluminiumpreis 3 571,33 58,19 1,66
Baumwolle 0,81 -0,01 -1,55
Bleipreis 1 966,35 22,50 1,16
Dieselpreis Benzin 2,08 -0,01 -0,48
EEX Strompreis Phelix DE 97,95 0,15 0,15
Erdgaspreis - Natural Gas 2,70 -0,09 -3,08
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 707,12 149,88 3,29
Haferpreis 3,20 -0,21 -6,22
Heizölpreis 100,12 -6,34 -5,96
Holzpreis 580,00 3,00 0,52
Kaffeepreis 3,01 -0,05 -1,55
Kakaopreis 3 068,00 8,00 0,26
Kohlepreis 110,10 -0,55 -0,50
Kupferpreis 12 969,90 77,40 0,60
Lebendrindpreis 2,53 -0,10
Mageres Schwein Preis 0,92 -0,01 -1,08
Maispreis 4,55 -0,11 -2,26
Mastrindpreis 3,72 -0,07
Milchpreis 17,10 0,09 0,53
Naphthapreis (European) 950,49 -58,60 -5,81
Nickelpreis 19 305,00 125,00 0,65
Orangensaftpreis 2,00 0,33 19,62
Palladiumpreis 1 545,00 38,50 2,56
Palmölpreis 4 531,00 -107,00 -2,31
Platinpreis 2 038,50 68,00 3,45
Rapspreis 525,75 -1,75 -0,33
Reispreis 11,78 0,07 0,60
Silberpreis 77,48 4,63 6,36
Sojabohnenmehlpreis 323,00 0,40 0,12
Sojabohnenpreis 11,78 -0,18 -1,46
Sojabohnenölpreis 0,77 -0,02 -2,17
Super Benzin 2,01 0,00 0,05
Weizenpreis 189,50 -1,25 -0,66
Zinkpreis 3 347,35 -0,65 -0,02
Zinnpreis 49 799,00 625,00 1,27
Zuckerpreis 0,15 -0,01 -3,77
Ölpreis (Brent) 101,86 -8,45 -7,66
Ölpreis (WTI) 95,33 -6,94 -6,79

Indizes in diesem Artikel

DAX 24 909,74 2,08%
Dow Jones 49 858,42 1,14%
NASDAQ Comp. 25 662,84 1,33%
S&P 500 7 336,01 1,06%
NIKKEI 225 59 513,12 0,38%
Hang Seng 25 898,61 -0,76%
ATX 5 964,09 2,83%
Shanghai Composite 4 112,16 0,11%