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Geändert am: 31.03.2026 09:51:32

Widersprüchliche Signale im Iran-Krieg: ATX dreht in die Gewinnzone -- DAX mit leichtem Plus -- Verluste an den Börsen in Asien

AUSTRIA

Am Wiener Aktienmarkt bessert sich die Stimmung im Handelsverlauf, das Börsenbarometer dreht ins Plus.

Der ATX startete bei 5.293,88 Punkten in den zweiten Handelstag der Woche, kann die Verlustzone inzwischen aber verlassen.

Der Irankrieg mit seinen Unwägbarkeiten ist wenig überraschend weiterhin das beherrschende Thema an den Finanzmärkten. International sind die Blicke weiter auf den Nahen Osten gerichtet. "Dabei schlägt das Pendel mal in Richtung Eskalation des Konflikts, mal in Richtung Deeskalation und Bemühungen um eine diplomatische Lösung aus. Die Verunsicherung bleibt groß und die Volatilität erhöht", fassen die Analysten der Helaba die Lage zusammen. Stark gestiegene Ölpreise hatten zuletzt noch Ängste vor hoher Inflation und damit auch gegensteuernden Zinserhöhungen der Notenbanken geschürt. Aussagen mehrerer EZB-Vertreter dämpften jedoch etwas die Ängste vor bald anstehenden Zinserhöhungen der Notenbank.

Heute wird neben den französischen und italienischen Verbraucherpreisen auch die Schnellschätzung der EWU-Teuerung veröffentlicht. Laut Helaba-Experten zeichnet sich wegen des massiven Anstiegs der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs ein verstärkter Preisdruck ab.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verzeichnet Aufschläge.

Der DAX war mit einem Plus von 0,07 Prozent bei 22.578,84 Punkten in den Handel eingestiegen, im Verlauf sind weiter Gewinne zu sehen.

Damit deutet sich für den deutschen Leitindex im März ein Verlust von mehr als zehn Prozent an.

In Asien zeigten die wichtigsten Börsen am Dienstag wieder Schwäche - allen voran der Handel in Südkorea. Die Ölpreise bleiben auf einem hohen Niveau, nachdem ein Öltanker vor Dubai getroffen wurde. Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten in der Nacht erneute Angriffe. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt knapp 108 US-Dollar.

In Verbindung mit den anziehenden Öl- und Gaspreisen dürften die Inflationsdaten der Eurozone in den Mittelpunkt rücken. Der Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank rechnet ähnlich wie schon am Vortag in Deutschland damit, dass die Inflation im Euroraum einen kräftigen Sprung von 1,9 auf 2,6 Prozent macht. Wichtig ist dies für die Erwartungen an die Geldpolitik, denn laut Stephan werden bis zum Jahresende rund drei Zinserhöhungen für die Eurozone eingepreist.

WALL STREET

Die US-Börsen bewegten sich in der neuen Börsenwoche auf unterschiedlichem Terrain.

Der Dow Jones hat den Montagshandel etwas höher begonnen und verblieb auch weiterhin auf höherem Niveau. Er ging 0,11 Prozent fester bei 45.216,72 Stellen aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite verzeichnet Verluste, nachdem er zur Startglocke noch mit Aufschlägen notierte. Schlussendlich verlor das Börsenbarometer 0,73 Prozent auf 20.794,64 Einheiten.

Nach zweitägigen Kursverlusten infolge des Iran-Konflikts unternahm die Wall Street zu Wochenbeginn einen zaghaften Erholungsversuch. Die Marktlage blieb aufgrund von widersprüchlichen Nachrichten jedoch äußerst instabil, sodass sich die US-Börsen nach einem positiven Start schließlich uneinheitlich zeigten.

Während US-Präsident Donald Trump zwar Hoffnung auf eine diplomatische Lösung mit einem "vernünftigeren Regime" schürt, verstärken die USA gleichzeitig ihre Truppenpräsenz vor Ort und schließen eine Bodenoffensive nicht aus - eine Eskalationsgefahr, die durch anhaltende iranische Raketenangriffe auf Israel und die Golfstaaten befeuert wird, so Dow Jones Newswires. Diese tiefgreifende Verunsicherung spiegelt sich vor allem im Ölmarkt wider, wo der Preis für Brent-Öl auf über 114 Dollar kletterte. Experten wie Henry Allen von der Deutschen Bank warnten vor den gravierenden Marktauswirkungen des ungelösten Konflikts, während Analysten von Kepler bereits vor massiven logistischen Störungen warnten: Sollte neben der Straße von Hormus auch die Meerenge Bab al-Mandab blockiert werden, drohen durch Umleitungen um das Kap der Guten Hoffnung verdoppelte Transitzeiten und explodierende Transportkosten für Rohöl.

ASIEN

An den Börsen in Asien sind mehrheitlich rote Vorzeichen zu sehen.

In Tokio verlor der Nikkei 225 am Dienstag 1,58 Prozent auf 51.063,72 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es in moderaterem Rahmen abwärts: Der Shanghai Composite verlor schlussendlich 0,80 Prozent und ging bei 3.891,86 Zählern in den Feierabend.

In Hongkong sind ebenfalls Verluste zu sehen: Der Hang Seng verliert zeitweise 0,17 Prozent auf 24.708,94 Indexpunkte.

An den asiatischen Börsen herrscht im späten Dienstagshandel überwiegend Moll-Stimmung, da die Märkte vor ihrem schwersten Monatsrückgang seit dem Jahr 2022 stehen. Belastet durch anhaltend hohe Ölpreise sowie eine Mischung aus Inflations- und Wachstumsängsten infolge des Iran-Kriegs, zeigen sich die Anleger tief verunsichert. Die Nachrichtenlage bleibt dabei höchst widersprüchlich: Während Berichte des Wall Street Journal darauf hindeuten, dass Donald Trumpeine Beendigung der Militäroperationen anstrebt, droht er simultan mit der Zerstörung der iranischen Energieinfrastruktur. Laut Experten wie Joseph Capurso von der CBA könnte sich der Konflikt noch bis mindestens Juni hinziehen, was Investoren dazu veranlasst, risikoreiche Aktien im Zweifelsfall abzustoßen.

In Japan werden die Verluste primär getrieben durch die Sorge vor steigenden Energiekostenund einer Knappheit bei petrochemischen Produkten. Obwohl die Teuerungsrate in Tokio im März mit 1,7 Prozent etwas moderater ausfiel als erwartet und die Arbeitslosenquoteniedrig blieb, belasteten schwache Daten zur Industrieproduktion und sinkende Einzelhandelsumsätze insbesondere die Chip- und Schwerindustriewerte. Die chinesischen Märkte präsentieren sich hingegen etwas widerstandsfähiger und verzeichnen nur leichte Verluste, was vor allem an überraschend positiven Konjunkturdaten liegt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe kletterte im März auf 50,4 Punkte und beendete damit eine zweimonatige Phase der Kontraktion, während sich parallel dazu auch die Stimmung im Dienstleistungssektor im Rahmen der Prognosen aufhellte.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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31.03.26 Industrial Production (MoM)
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