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Geändert am: 11.02.2026 22:04:11

Nach US-Arbeitsmarktbericht: Dow Jones zum Handelsende etwas tiefer -- ATX geht deutlich fester in den Feierabend -- DAX letztlich schwächer -- Asiens Börsen schließen stärker - Tokio im Feiertag

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte deutlich stärker.

Der ATX bewegte sich im frühen Handel klar in der Gewinnzone. Im Laufe des Tages schmolzen die Gewinne zeitweise etwas ab, doch am späten Nachmittag legte er wieder zu. Sein Schlussstand: 5.807,55 Punkte (+1,45 Prozent).

Der Wiener Aktienmarkt präsentierte sich am Mittwoch mit höherer Tendenz. An den europäischen Leitbörsen gab es hingegen mehrheitlich Kursverluste zu sehen.

Die Stimmung an den Finanzmärkten ist wieder von etwas mehr Zuversicht geprägt, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Am Abend äußern sich zudem noch drei Fed-Mitglieder. Am Vorabend hatte bereits Dallas-Fed-Chefin Lorie Logan unterstrichen, sie sehe das aktuelle US-Zinsniveau als passend für die Wirtschaftslage. Dies wird als Zeichen interpretiert, sie sei gegen weitere Zinssenkungen.

In Europa im Fokus standen zahlreiche Geschäftszahlen von Unternehmen. Am heimischen Aktienmarkt rückten mit Zahlenvorlagen unter anderem voestalpine und BAWAG in den Fokus.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt traten zur Wochenmitte überwiegend auf die Bremse.

Der DAX eröffnete die Sitzung schwächer und bewegte sich im Verlauf lange nahe der Nulllinie. Am Nachmittag rutschte das Börsenbarometer dann deutlich ab, wobei der Index den Handel mit einem Minus von 0,53 Prozent bei 24.856,15 Punkten beendete.

Der DAX hatte am Mittwoch nach dem US-Arbeitsmarktbericht seine zuvor erlittenen Verluste nur zeitweise reduziert. Der Jobbericht hatte ein gutes Zeugnis für den Zustand der US-Wirtschaft abgeliefert. In der Folge orientierte sich der deutsche Leitindex am Nachmittag wieder etwas näher an die 25.000-Punkte-Marke, die sich an den beiden Vortagen als zu hohe Charthürde erwiesen hatte. Die Arbeitsmarktdaten gaben jedoch nur kurz Auftrieb.

Die Zahl der Stellen, die in den USA außerhalb der Landwirtschaft neu geschaffen wurden, war im Januar unerwartet kräftig gestiegen. Auf der einen Seite ist dies ein positives Konjunktursignal, auf der anderen Seite jedoch schränkt es den geldpolitischen Spielraum der US-Notenbank Fed ein. Laut dem Experten Ralf Umlauf von der Helaba dürften die Zinssenkungserwartungen "einen Dämpfer bekommen".

Daneben war in puncto Unternehmensberichte am Mittwoch in Deutschland wieder einiges los.

WALL STREET

Anleger an der Wall Street zeigten sich am Mittwoch letztlich zurückhaltend.

Der Dow Jones ging bei 50.121,40 Punkten um 0,13 Prozent tiefer aus der Sitzung. Zum Start hatte er noch leicht zugelegt, war dann jedoch in die Verlustzone gerutscht und bewegte sich anschließend hauptsächlich leicht unterhalb der Nulllinie.
Der NASDAQ Composite schloss mit einem Minus von 0,16 Prozent bei 23.066,47 Zählern, nachdem er zum Start noch kräftig zugelegt hatte. Auch hier kam es jedoch breits kurz nach der Eröffnung zu einem Richtungswechsel und der Tech-Index pendelte anschließend nur noch um die Nulllinie.

Auf den ersten Blick solide Zahlen vom US-Arbeitsmarkt hatten am Mittwoch nur anfangs für verhaltenen Optimismus an den New Yorker Börsen gesorgt. Die Beschäftigtenzahl stieg in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert.

Ob die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten nun sinkt, darüber sind sich Marktbeobachter nicht ganz einig. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - außerhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie Staatssektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, kommentierten die Ökonomen der niederländischen ING Bank. Dies lege nahe, dass die Fed in diesem Jahr womöglich sogar noch mehr als zwei von der ING derzeit prognostizierte Zinssenkungen vornehmen könnte.

ASIEN

Die wichtigsten asiatischen Indizes notierten am Mittwoch im Plus.

Der Nikkei 225 in Tokio beendete den Handel am Dienstag 2,28 Prozent höher bei 57.650,54 Punkten. Am Mittwoch blieb die Börse in Tokio geschlossen.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich marginale 0,09 Prozent im Plus bei 4.131,98 Zählern.

In Hongkong zeigte sich der Hang Seng derweil 0,31 Prozent fester bei 27.266,38 Einheiten.

Weiter gute Stimmung hat am Mittwoch an den Aktienmärkten in Ostasien geherrscht. Leichtere Vorgaben der Wall Street wurden abgeschüttelt. In den USA hatten Gewinnmitnahmen für kleine Verluste gesorgt. An den chinesischen Börsen lieferten eher mau ausgefallene Inflationsdaten kein Störfeuer oder wurden vom Markt sogar leicht positiv aufgenommen, weil sie der Notenbank weiter Spielraum für eine lockere Geldpolitik bieten und Spekulationen über staatliche Stützungsmaßnahmen befeuerten.

Die Inflation in China hat sich zum Jahresbeginn etwas abgeschwächt, was auf eine eher schwächliche Konjunktur deutet. Der Verbraucherpreisindex stieg im Januar um 0,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem er im Dezember noch um 0,8 Prozent geklettert war. Die Erzeugerpreise waren erneut sogar deflationär, was anhaltenden Druck auf die Binnennachfrage unterstrich. Experten sprachen allerdings auch von verzerrenden Basiseffekten, weil im vergangenen Jahr das chinesische Neujahrsfest in den Januar gefallen sei. Dieses Jahr finde es im Februar statt.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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