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Geändert am: 12.02.2026 22:01:41

ATX schließlich schwächer -- DAX geht wenig bewegt in den Feierabend -- US-Börsen geben nach -- Asiens Börsen letztlich uneins

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag schwächer.

Der ATX bewegte sich im frühen Handel auf grünem Terrain, im Laufe des Vormittags drehte er jedoch in die Verlustzone und verharrte dort anschließend. Letztlich ging er mit einem Minus von 1,77 Prozent bei 5.704,88 Punkten in den Feierabend.

Mit vorgelegten Geschäftszahlen rückten am heimischen Aktienmarkt STRABAG und Do&Co ins Blickfeld der Akteure. Österreichs größter Baukonzern STRABAG hat die 20-Milliarden-Euro-Marke bei der Bauleistung 2025 geknackt.

Nach den bereits veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2025 durch die STRABAG gab es heute keine Überraschungen hinsichtlich Produktionsmenge und Marge, beschrieben die Analysten der Erste Group das Zahlenwerk. Die Experten bewerteten die Zahlen aber als starken Jahresstart, da der Auftragsbestand nahe am bisherigen Höchststand aus dem 3. Quartal 2025 liegt und die positiven Aussichten für das Geschäftsjahr 2026 die Erwartungen übertreffen.

Das Cateringunternehmen Do&Co vermeldete für die ersten drei Quartale 2025/26 Zuwächse bei den Umsatz- und Ergebniszahlen.

Von Analystenseite meldete sich zudem die Deutsche Bank und revidierte ihr Kursziel für die voestalpine-Aktie von 48 auf 57 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung "Buy". Die Experten haben zudem ihre Gewinnprognosen für die kommenden Geschäftsjahre der voestalpine in Reaktion auf die gemeldeten Drittquartalszahlen des Stahlkonzerns erhöht.

DEUTSCHLAND

Der DAX verbuchte am Donnerstag letztlich leichte Verluste.

Der DAX eröffnete die Sitzung deutlich höher bei 25.060,80 Punkten und kletterte damit gleich zu Beginn über die 25.000-Punkte-Marke. Anschließend drang er weiter in die Gewinnzone vor. Am frühen Abend konnte er die Marke jedoch nicht mehr verteidigen, erzielte aber weiterhin leichte Gewinne, bevor er sich der Nulllinie näherte. Er beendete den Handel 0,01 Prozent tiefer bei 24.852,69 Punkten.

Gestützt auf die Siemens-Aktien kehrte der DAX am Donnerstag mit frischem Schwung über die Marke von 25.000 Punkten zurück. Vorherige Versuche, diese nachhaltig hinter sich zu lassen, waren in dieser Woche stets gescheitert, doch am Donnerstag gelang dem Leitindex sogar der Sprung über sein bisheriges Februar-Hoch von knapp 25.100 Zählern.

Gespannt warten die Anleger nun auf Inflationszahlen, die am Freitag in den USA auf der Agenda stehen. Diese sind der nächste wichtige Baustein, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können. Ein überraschend guter US-Jobbericht hatte am Vortag noch für Gegenwind gesorgt. Nach Angaben der Landesbank Helaba war er "ein zweischneidiges Schwert", weil mit den Konjunktursorgen auch die Zinssenkungshoffnungen schwinden.

WALL STREET

An der Wall Street dominierten am Donnerstag die Bären.

Der Dow Jones gab 1,34 Prozent auf 49.452,12 Punkte nach.
Der NASDAQ Composite rutschte daneben um 2,03 Prozent auf 22.597,15 Zähler ab.

Zuletzt hat sich gezeigt, dass der Einsatz von KI auch traditionelle Geschäftsmodelle in vielen Branchen gefährden kann. Entsprechend hoch war derzeit die Unsicherheit unter den Anlegern.

Marktstrategin Beata Manthey von der Bank Citigroup sagte: "Dies ist ein Jahr mit einem bullischen, aber auch einem sehr volatilen Aktienmarkt." Derzeit konzentrierten sich die Anleger auf die Verlierer beim Thema Künstliche Intelligenz. Aber es gelte auch, herausfinden, wer die neuen Gewinner sein werden.

ASIEN

Die wichtigsten asiatischen Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt.

Der Nikkei 225 in Tokio notierte zum Handelsende 0,02 Prozent tiefer bei 57.639,84 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite marginale 0,05 Prozent höher bei 4.134,02 Zählern aus dem Handel.

In Hongkong zeigte sich der Hang Seng letztlich 0,86 Prozent tiefer bei 27.032,54 Einheiten.

Die soliden US-Arbeitsmarktdaten hatten Zinshoffnungen gedämpft. "Die Geldpolitik in den USA scheint ihren neutralen Zustand erreicht zu haben, in dem sie weder zu locker ist, um den Arbeitsmarkt zusätzlich zu befeuern, noch restriktiv genug, um die Inflation spürbar nach unten zu drücken", betonte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank. "Der Fed unter Kevin Warsh dürften die Argumente fehlen, um die von US-Präsident Trump gewünschten schnellen Zinssenkungen tatsächlich in die Tat umzusetzen."

Die Auswirkungen auf die Zinsprognosen waren deutlich. "Entsprechend schoben die Märkte ihre Erwartungen hinsichtlich der nächsten Zinssenkung der Fed von Juni auf Juli und reduzierten ihre Zinssenkungserwartungen bis Ende des Jahres", so Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Baumwolle 0,61 -0,01 -1,61
Bleipreis 1 902,65 1,30 0,07
Dieselpreis Benzin 2,01 0,10 5,03
EEX Strompreis Phelix DE 91,00 -2,00 -2,15
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 2,98 0,06 2,09
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 5 162,68 21,83 0,42
Haferpreis 3,11 -0,10 -3,11
Heizölpreis 91,67 4,76 5,47
Holzpreis 557,50 3,50 0,63
Kaffeepreis 2,91 -0,03
Kakaopreis 2 129,00 -11,00 -0,51
Kohlepreis 122,00 0,50 0,41
Kupferpreis 12 959,15 140,30 1,09
Lebendrindpreis 2,38 0,04 1,80
Mageres Schwein Preis 0,97 0,01 1,38
Maispreis 4,34 0,02 0,52
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Milchpreis 16,65 0,08 0,48
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Nickelpreis 17 391,50 408,00 2,40
Orangensaftpreis 1,88 0,11 6,37
Palladiumpreis 1 668,00 -2,50 -0,15
Palmölpreis 4 070,00 -
Platinpreis 2 168,50 19,50 0,91
Rapspreis 495,50 -3,50 -0,70
Reispreis 10,43 -0,01 -0,10
Silberpreis 84,25 0,25 0,30
Sojabohnenmehlpreis 305,30 -0,80 -0,26
Sojabohnenpreis 11,61 0,07 0,56
Sojabohnenölpreis 0,64 0,01 0,97
Super Benzin 1,93 0,04 1,90
Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 192,75 -4,50 -2,28
Zinkpreis 3 281,90 -3,95 -0,12
Zinnpreis 51 401,00 1 752,00 3,53
Zuckerpreis 0,14 -0,15
Ölpreis (Brent) 83,20 0,62 0,75
Ölpreis (WTI) 76,71 2,05 2,75

Indizes in diesem Artikel

DAX 24 311,01 0,44%
Dow Jones 48 739,41 0,49%
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S&P 500 6 869,50 0,78%
NIKKEI 225 55 278,06 1,90%
Hang Seng 25 249,48 -2,01%
ATX 5 556,58 0,74%
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