| Diversifikation |
26.04.2026 02:37:00
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Citi-Analyse: So kann die Kombination aus Bitcoin und Gold das Portfolio boosten
• Diversifikation mit komplementären Stärken
• Verschiedene Vorteile in unterschiedlichen Marktphasen
In der modernen Vermögensverwaltung rückt die Frage nach der optimalen Absicherung gegen Marktvolatilität zunehmend in den Fokus. Eine Untersuchung von Citi Research kommt dabei zu einem bemerkenswerten Ergebnis für die Asset-Allokation. Laut der Studie namens "Valuing Bitcoin" empfiehlt die US-Großbank, Bitcoin nicht als reinen Ersatz für Gold zu betrachten, sondern beide Assets strategisch miteinander zu kombinieren.
Ergänzung statt Konkurrenz
Oft werden Bitcoin und Gold als konkurrierende "sichere Häfen" oder Wertaufbewahrungsmittel dargestellt. So zeigt die Untersuchung tatsächlich, dass das Halten von sowohl Gold als auch Bitcoin die Wertentwicklung eines Portfolios im Vergleich zu traditionellen Anleihen- und Aktienmischungen verbessern kann. Anstatt sich jedoch für eines der beiden Assets Gold oder Krypto zu entscheiden, sollten Investoren die spezifischen Eigenschaften beider Werte nutzen.
Nach Angaben von Citi bietet die Mischung aus dem gelben Edelmetall, das traditionell als Absicherungsinstrument in Krisenzeiten gilt, und der Ur-Kryptowährung, die zunehmend als wachstumsorientierter Vermögenswert angesehen wird, eine Diversifikation, die über die Leistung der Einzelanlagen hinausgeht. So erläuterte Analyst Alex Saunders, dass eine 5-prozentige Allokation in Gold die Portfolioeffizienz steigert, während eine Aufteilung dieses Engagements zwischen Gold und Bitcoin zu noch besseren Ergebnissen führt.
Verschiedene Vorteile in unterschiedlichen Marktphasen
Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Volatilität abzufedern und gleichzeitig von den Wachstumschancen des Kryptomarktes zu profitieren. In diesem Zusammenhang weist Citi darauf hin, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold eher niedrig ist. Nach Einschätzung der Bank reagieren beide Vermögenswerte unterschiedlich auf makroökonomische Schocks wie beispielsweise den Iran-Krieg, was in der Summe zu einer stabileren Wertentwicklung führen kann.
Obwohl Bitcoin oft als "digitales Gold" bezeichnet wird, unterscheiden sich die Preistreiber und das Marktverhalten der beiden Assets in verschiedenen Marktphasen, hieß es weiter. So schneide Bitcoin oft besser ab als Gold, wenn die Anleihemärkte schwächeln.
Eben die geringe Korrelation macht also die Kombination für den Portfoliobau so wertvoll. Die Citi-Analysten betonen, dass es nicht darum geht, Gold durch Bitcoin zu ersetzen. Vielmehr geht es um eine Ergänzung.
Thomas Zoller, Redaktion finanzen.at
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